Wärmespeichermassen: Effektvoll im Sommer und Winter
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| Abb. 1: Wärmespeichermassen nutzen die kostenlose Sonnenwärme. Sie speichern tagsüber die Wärmegewinne und geben sie nachts oder an kühlen Tagen wieder ab. |
Die seit Februar 2002 geltende Energieeinsparverordnung (EnEV) belohnt die Energieeinsparung durch Wärmespeichermassen. Mit Massivhäusern lässt sich daher der maximal zulässige Primärenergiebedarf wirtschaftlicher erreichen. Für die warme Jahreszeit ist bei Gebäuden mit einem Fensteranteil von über 30% der rechnerische Nachweis des sommerlichen Wärmeschutzes zu führen. Bei massiven Bauten sind die Grenzwerte leichter einzuhalten.
In Mitteleuropa wechseln relativ kurzfristig warme Sonnentage und kühle, trübe Tage. Zusätzlich schwanken die Außentemperaturen zwischen Tag und Nacht. Schwere Bauteile aus Mauerwerk und Beton gleichen die Temperaturschwankungen aus. Sie sorgen für ein ausgeglichenes Raumklima, indem sie die Wärmegewinne tagsüber speichern und nachts oder an kühlen Tagen wieder abgegeben (Abb. 1). Wärmespeichermassen verhindern im Sommer unangenehm hohe Raumtemperaturen. In der Heizperiode entlasten sie die Heizung und sparen Heizenergie.
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